Weide kalken
Weiden werden intensiv genutzt und durch Tritt verdichtet. Ein passender pH-Wert hilft der Narbe, sich zu erholen.
Redaktion Meerkalk, Kassel · Stand Oktober 2026 · mit Quellen

Ziel-pH und Menge
Für Weiden gelten die Grünland-Werte des VDLUFA. Die Menge hängt von Bodenart und pH ab.
| Bodenartengruppe | Humus bis 15 %: pH | dt CaO/ha | Humus 15,1–30 %: pH | dt CaO/ha |
|---|---|---|---|---|
| 1 · Sand | 4,7–5,2 | 4 | 4,3–4,7 | 2 |
| 2 · schwach lehmiger Sand | 5,2–5,7 | 5 | 4,6–5,1 | 3 |
| 3 · stark lehmiger Sand | 5,4–6 | 6 | 4,8–5,4 | 4 |
| 4 · sandiger / schluffiger Lehm | 5,6–6,3 | 7 | 5–5,7 | 5 |
| 5 · toniger Lehm bis Ton | 5,7–6,5 | 8 | 5,1–5,9 | 6 |
| 6 · Hochmoor, saures Niedermoor | pH 4,3 · keine Erhaltungskalkung | |||
Wann wieder beweiden?
Kohlensaurer Kalk ist nicht ätzend. Lassen Sie die Tiere erst wieder auf die Fläche, wenn ein Regen den Kalk von den Blättern gewaschen hat. Am einfachsten kalken Sie im Winter, wenn die Weide ohnehin ruht.
Pferdeweiden
Pferdeweiden sind oft übernutzt und sauer. Das Granulat lässt sich auch mit kleinen Streuern ausbringen.
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