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Kalkdünger-Arten im Vergleich

Den besten Kalk gibt es nicht, nur den passenden. Entscheidend sind Boden, Nutzung und wie schnell die Wirkung gebraucht wird.

Redaktion Meerkalk, Kassel · Stand Oktober 2026 · mit Quellen

Kalkdüngertypen im Überblick. Quelle: DLG-Merkblatt 456, Kapitel 5
TypNeutralisationswert (% CaO)Wirkung
Kohlensaurer Kalk / kohlensaurer Magnesiumkalk42–57mittelfristig, Tage bis einige Monate; Kreidekalke relativ schnell, Tage bis Wochen
Branntkalk70–111kurzfristig, vor allem für mittlere und schwere Böden
Mischkalk50–60kurzfristig
Hütten- und Konverterkalk40–50vergleichbar kohlensauren Kalken, enthält Kieselsäure
Carbokalk15–25schnell durch Feinkörnigkeit, enthält N, P, Mg

Welcher Kalk wirkt am schnellsten?

Branntkalk und Mischkalk wirken kurzfristig, kohlensaure Kalke mittelfristig. Unter den kohlensauren Kalken wirken Kreidekalke relativ schnell, innerhalb von Tagen bis Wochen (DLG).

Was für Grünland?

Auf Grünland im Regelfall kohlensaure Kalke (LfL Bayern), auf leichten Böden bevorzugt karbonatische Kalke (VDLUFA).

Wo steht MEERKALK?

MEERKALK ist ein kohlensaurer Kalk mit 50 bis 52 % CaO, granuliert und entstaubt. Er verbindet die schonende Wirkung des kohlensauren Kalks mit der einfachen Ausbringung als Granulat.

Quellen

  1. DLG e. V. (2022): DLG-Merkblatt 456 „Hinweise zur Kalkdüngung“, 3. Auflage
  2. LfL Bayern (2022): Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland (Gelbes Heft), Kap. 2.1.2
  3. VDLUFA (2000): Standpunkt „Bestimmung des Kalkbedarfs von Acker- und Grünlandböden“, Darmstadt

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