Kalkdünger für das Burgenland: Ackerbau im pannonischen Klima
Das Burgenland ist das Ackerbauland Österreichs und das trockenste. Kalk ist hier nicht überall ein Thema: Im Norden sind viele Böden von Natur aus kalkreich, im Süden sieht das anders aus.
Redaktion Meerkalk, Kassel · Stand Oktober 2026 · mit Quellen

Acker und Trockenheit
55 % der erhobenen Gesamtfläche sind Ackerland, der höchste Anteil in Österreich (Statistik Austria). Fast die Hälfte des burgenländischen Grünlands erhält weniger als 600 mm Niederschlag, der Rest höchstens 800 mm (Buchgraber und Schaumberger 2006).
Nord und Süd
Tschernoseme wie im Seewinkel gelten als kalkreich. Im Südburgenland dominieren zu etwa gleichen Teilen Braunerden (28 %) und Pseudogleye (27 %) (Wein-Terroir Burgenland, BOKU). Eine landesweite pH-Statistik für Landwirtschaftsböden haben wir nicht gefunden.
Was das für die Kalkung heißt
Auf kalkreichen Böden im Norden ist keine Kalkung nötig, eine Bodenprobe zeigt freien Kalk. Im Süden entscheidet der pH-Wert der Fläche. Für Raps, Getreide und Mais kann unabhängig vom Kalk der Schwefel knapp werden: Die österreichische Richtlinie nennt für Winterraps 30 bis 60 kg S je Hektar. Unser Kalk mit Schwefel liefert Schwefel als Sulfat, ohne den pH-Wert zu verändern, also auch auf kalkreichen Böden.
Lieferung nach Burgenland
Kalkgranulat im Big Bag zu 600 kg oder als Ganzzug mit 24 Tonnen, dazu Kalk mit Schwefel. Lieferung nach Österreich auf Anfrage, Preis und Termin nennen wir im Angebot. Die allgemeinen Regeln zur Kalkung stehen auf der Seite Kalkdünger in Österreich.
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Häufige Fragen
Brauchen burgenländische Böden Kalk?
Kann ich auf kalkreichen Böden Schwefel düngen?
Quellen
- Statistik Austria (2022): Agrarstrukturerhebung 2020
- Buchgraber, K. und Schaumberger, A. (2006): Grünlandbewirtschaftung in Österreich, BMLFUW (Tabelle 1: Niederschlag auf Grünland je Bundesland)
- Wein-Terroir Burgenland (Vereinte Winzer Pannonien, BOKU Wien): Böden im Burgenland
- BML (2022): Richtlinie für die sachgerechte Düngung im Ackerbau und Grünland, 8. Auflage, Fachbeirat für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz, Wien