Kalkdünger für den Thurgau: Molasse, Moräne und Drumlins
Der Thurgau verbindet Futterbau, Ackerbau und Obstbau auf Molasse und Moräne. Im Tiefland fällt weniger Regen als in den Voralpen, in der Bergzone um das Hörnli deutlich mehr.
Redaktion Meerkalk, Kassel · Stand Oktober 2026 · mit Quellen

Böden und Klima
Wichtigstes Ausgangsmaterial der Thurgauer Böden ist die Obere Süßwassermolasse, dazu kommen Moränen und Drumlins. Im Tiefland fallen etwa 800 bis 1.000 mm Regen im Jahr, in der Bergzone am Hörnli etwa 1.100 bis 1.600 mm (Bodenübersichtskarte Thurgau). 2.393 Betriebe bewirtschaften 49.200 ha (BFS).
Beispiel aus der Nationalen Bodenbeobachtung
Der Standort Tänikon, intensives Grasland auf Schotter mit 1.146 mm Niederschlag, liegt bei pH 6,4 in CaCl₂. Eine kantonale Aussage zu pH-Werten auf Landwirtschaftsböden haben wir nicht gefunden.
Was das für die Kalkung heißt
Bei pH-Werten wie in Tänikon ist eine Erhaltungskalkung nur nötig, wenn der Wert sinkt. In der regenreichen Bergzone lohnt die regelmäßige Kontrolle. Für Raps und Getreide kann eine Schwefelgabe im Frühjahr wichtiger sein als Kalk: Agroscope beschreibt Engpässe vor allem im Frühjahr, weil Sulfat über Winter ausgewaschen wird.
Lieferung nach Thurgau
Kalkgranulat im Big Bag zu 600 kg oder als Ganzzug mit 24 Tonnen, dazu Kalk mit Schwefel. Lieferung in die Schweiz auf Anfrage, Preis und Termin nennen wir im Angebot. Die allgemeinen Regeln zur Kalkung stehen auf der Seite Kalkdünger in der Schweiz.
Häufige Fragen
Brauchen Thurgauer Böden Kalk?
Quellen
- Kanton Thurgau (2005): Bodenübersichtskarte BÜK-TG, Schlussbericht
- Agroscope (2021): Nationale Bodenbeobachtung NABO, Kurzportrait der Graslandstandorte
- Bundesamt für Statistik (2025): Taschenstatistik Landwirtschaft, Kantonskennzahlen 2024
- Agroscope (2017): Grundlagen für die Düngung landwirtschaftlicher Kulturen in der Schweiz (GRUD), Modul 2 „Bodeneigenschaften und Bodenanalysen“, Agrarforschung Schweiz 8 (6)