Kalkdünger für Kärnten: Grünland und Acker
Für Kärnten gibt es keine veröffentlichte Statistik zu sauren Böden, die wir belegen könnten. Was es gibt: Daten zu Niederschlag und Humus und die bundesweite Richtlinie. Deshalb zählt hier die eigene Bodenprobe ganz besonders.
Redaktion Meerkalk, Kassel · Stand Oktober 2026 · mit Quellen

Was bekannt ist
- 72 % des Kärntner Grünlands erhalten 800 bis 1.200 mm Niederschlag im Jahr, fast das ganze Grünland liegt in der Zone „Grünland trocken“ (Buchgraber und Schaumberger 2006).
- Kärntner Ackerböden haben laut LK Kärnten Humusgehalte mit Medianen zwischen 3 und 3,5 % (Bodenprobenaktion 2022).
- 60 % der erhobenen Gesamtfläche sind Wald (Statistik Austria).
Die Kärntner Bodenzustandsinventur wurde bisher nur einmal durchgeführt. Aussagen zur pH-Entwicklung auf Landesebene liegen deshalb nicht vor.
Was das für die Kalkung heißt
Ohne regionale Statistik gilt die österreichische Richtlinie: Bodenprobe ziehen, pH in CaCl₂ messen lassen, bei Werten unter dem Ziel eine Verbesserungskalkung nach Laborbefund, sonst Erhaltung mit 0,5 bis 1 t CaO je Hektar im Grünland für 4 bis 6 Jahre. Die Bodenprobenaktionen der LK Kärnten sind dafür ein guter Anlass.
Lieferung nach Kärnten
Kalkgranulat im Big Bag zu 600 kg oder als Ganzzug mit 24 Tonnen, dazu Kalk mit Schwefel. Lieferung nach Österreich auf Anfrage, Preis und Termin nennen wir im Angebot. Die allgemeinen Regeln zur Kalkung stehen auf der Seite Kalkdünger in Österreich.
Häufige Fragen
Gibt es Daten zu sauren Böden in Kärnten?
Wie viel Kalk braucht Kärntner Grünland?
Quellen
- Landwirtschaftskammer Kärnten (2022): Bodenprobenaktion 2022 abgeschlossen
- Buchgraber, K. und Schaumberger, A. (2006): Grünlandbewirtschaftung in Österreich, BMLFUW (Tabelle 1: Niederschlag auf Grünland je Bundesland)
- Statistik Austria (2022): Agrarstrukturerhebung 2020
- Holzinger, C. (2021): Masterarbeit zu chemischen Kennwerten hydromorpher Böden in Niederösterreich, BOKU Wien
- BML (2022): Richtlinie für die sachgerechte Düngung im Ackerbau und Grünland, 8. Auflage, Fachbeirat für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz, Wien